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BI BKM wurde 2007 gegründet. Bis zu 10.000 EUR ungerechtfertigte Beiträge pro Anlieger, berechnet durch Vorgabe falscher Tatsachen, Unwahrheiten, Auskunftsverweigerung, durch mangelhaften Betrieb der Einrichtungen, durch Großmannssucht. In 2007 wurde den Bürgern von NSW
mitgeteilt, daß die Hauptstrasse in einem Teilbereich eine neue
Asphaltdecke benötigt. Die Ortsbürgermeisterin befand im Einklang mit dem Gemeinderat, gleichsam den Gehweg zu "neu zu bauen", und die Beleuchtung gegen "Designerleuchten" auszutauschen. Den Anliegern wurden hierfür Kosten in
einer Gesamthöhe Historie: Der Gehweg ist erst 1982/83 komplett
gepflastert worden und befand sich in einem hervorragenden Zustand.
Die Anlieger zahlten hierfür ca. 220.000 DM.
Die Kanalisation und Wasserversorgung wurde mit Gründung der Verbandsgemeinde Manderscheid an die Verbandgemeindewerke Manderscheid übergeben (ca. 1975/1979). Beide Einrichtungen funktionierten bis zur Übergabe -dem damaligen Stand der Technik entsprechend- einwandfrei. Die Entwässerung der Grundstücke erfolgte über einen Mischwasserkanal, an dem die Hauskläranlagen und z.T. die Regenentwässerungen angeschlossen waren. Die Wasserversorgung erfolgte über eine 80mm Graugussrohrleitung, die bis zum Wechsel in 2007 einwandfrei funktionierte. In 1997 wurde die Entwässerungsanlage hinsichtlich der Abwasserentsorgung umgestaltet. Es wurde eine zentrale Kläranlage gebaut, die nun ebenfalls das Abwasser von dem Nachbarort Oberscheidweiler zu entsorgen hatte. Der Ort Oberscheidweiler wurde durch eine Druckleitung mit dem Hauptkanalrohr in Niederscheidweiler verbunden. Die Grundstücksinhaber wurden verpflichtet, Ihre Kläranlagen stillzulegen und nun das Fäkalwasser direkt in den Mischwasserkanal abzuleiten. Der Mischwasserkanal wiederum entsorgt
in die Kläranlage. Dies war der Anfang unglaublicher Vorgänge Seit 1997 ist die Geruchsbelästigung im Dorf und den Gebäuden zunehmend unerträglich. Zudem werden die Fäkalien bei Überlauf des Regenrückhaltebeckens (der Kläranlage) direkt und ungeklärt in den Breitbach abgeleitet. Was ist passiert: Druckleitungen sind prädestiniert für Geruchsbildungen. Verantwortlich ist der abnehmende Sauerstoffgehalt im Abwasser. Ist der Sauerstoffgehalt zu gering bildet sich H2S, Schwefelwasserstoff -ein Produkt durch anaerobe Zersetzung. In Druckleitungen entsteht regelmäßig H2S, also Schwefelwasserstoff, weil die Fäkalien im Bodensatz nicht ausreichend abtransportiert werden. Diese Schicht bildet sich am Boden des Rohres und ist nach kurzer Zeit dermaßen stabil, daß nur durch Druckreinigung mit Frischwasser diese Sielhaut entfernt werden kann -für 2-3 Tage! Grundsätzlich gilt: Fäkalien, die länger als 24h ortsfest bleiben, bilden H2S! Was ist H2S Schwefelwasserstoff ist extrem gefährlich.
Es ist ein hochtoxisches Nervengift, es ist ein Körpergift,
Die Grenzwerte betragen: MAK - (maximale Arbeitsschutz
Konzentration): 5 ppm Für die Gesundheit gilt: Die Giftwirkung beruht auf 1. einer Zerstörung des roten Blutfarbstoffes und damit einer Lähmung der intrazellulären Atmung. 2. Das H2S bildet bei Kontakt mit Schleimhäuten und Gewebeflüssigkeit im Auge, der Nase, des Rachens und in der Lunge Alkalisulfide die sehr starke Reizwirkung verursacht. 3. Der kleinere, nichtoxidierte Teil kann Schäden im zentralen und evtl. auch peripheren Nervensystem hervorrufen. Für Bauwerke gilt: H2S führt zu schwefeliger Säure. Bei Konzentrationen über 0.5ppm wird Beton zerstört: 0.5mm - 10mm Betonschicht pro Jahr. Die VG-Manderscheid verweigert bisher
entsprechende Meßwerte, obwohl das Problem seit 1997 in NSW bekannt
ist. Meßwerte wurden für 2009 in einem
VG-Gerichtsverfahren seitens der VG-Manderscheid
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